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In „feiner“ Gesellschaft – AfD will in die ECR Fraktion mit offenen Rassisten


Der angebliche Saubermann Prof. Dr. Bernd Lucke will mit seiner Alternative für Deutschland im Europaparlament Teil der Fraktion „European Conservatives and Reformists“ zusammen mit offenen Rassisten werden. Für mehr Büros und Ausstattung macht die AfD scheinbar alles. Am morgigen Donnerstag, den 12.06., fällt die Entscheidung bei der Konstituierung dieser Gruppe. Diese Zusammenarbeit widerlegt alle Abgrenzungsversuche der AfD zu den Rechtsextremen. Bitte teilt dieses Bild und diesen Beitrag, machen wir die schlechte Gesellschaft der AfD bekannt! 

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14 Kommentare: “In „feiner“ Gesellschaft – AfD will in die ECR Fraktion mit offenen Rassisten

  1. Wiederholen Sie Ihre Anwürfe auch gegenüber den britischen Konservativen, inklusive des britischem Premiers, Herr Giegold?

  2. Ich bin schon einigermaßen negativ überrascht, dass Sie nun auch auf dieses Niveau heruntergehen. Es ist eine von einer langen Reihe negativer Überraschungen mit den Grünen in den letzten Jahren, aber anders als von diversen KollegInnen hätte ich von Ihnen, auch wenn ich von Ihren Positionen in Sachen Eurokrise überhaupt nichts halte, doch etwas anderes erwartet. Die AfD hat ihren Aufnahmeantrag gestellt, bevor über die Aufnahme der Finnen und Dänen entschieden worden war. Mit dieser Entscheidung betreffend die Dänen und Finnen hatte die AfD nichts zu tun. Ob die AfD unter diesen Umständen der ECR immer noch beitreten will, ist lt. Herrn Henkel (in WSJ) noch nicht entschieden. Selbst wenn, ist sie nicht für die Aufnahme dieser Parteien in die ECR verantwortlich.

    Wie dem auch sei. Ich schreibe Ihnen das als eine Wählerin, die in den 80ern den Grünen ihr Vertrauen und ihre Stimme gegeben hat. Ich muss Ihnen nicht erzählen, was sich damals in der grünen Partei alles tummelte. Wer es alles bis in führende Positionen gebracht hat, und welche Art Forderungen in den Programmen gelandet sind. Und wie Ihre Partei dafür angefeindet worden ist. Hätten Leute wie ich nicht trotz alledem Ihrer jungen Partei eine Chance gegeben, dann hätten die Grünen nie einen Fuß in die Tür bekommen und Sie selber wären heute nicht dort, wo Sie sind.

    Vor diesem Hintergrund kann ich mich über die Art und Weise des Kreuzzugs, den die Grünen heute gegen die AfD führen, nur noch mit Grausen von Ihrer Partei abwenden. Dabei habe ich vor noch gar nicht mal so furchtbar langer Zeit einmal erwogen, ihr beizutreten. Himmel, was bin ich froh, dass ich mich dagegen entschieden habe. Die Grünen sind aus meiner Sicht inzwischen zu allem geworden, was sie und ich vor 30 Jahren bekämpft haben. Der Umgang der Grünen mit dieser AfD, vom hohen Ross einer selbst bereits etablierten Partei herunter, ist an Heuchelei und Schäbigkeit kaum noch zu überbieten, wenn man sich vor Augen hält, wie die Grünen selber vor 30 Jahren gestartet sind. Mit solchen Methoden haben CDU und CSU damals die Grünen bekämpft. Alles Kommunisten, Bolschewiken, Staatsfeinde waren die Grünen. Die SPD wollte gar mit der Dachlatte „argumentieren“. Und heute, 30 Jahre später, machen Sie nichts anderes.

  3. Sicher, Herrn Camerons Parteifreunde sitzen mit den selben Rassisten in der selben Fraktion. Nur ging es mir ja im Kern darum zu kritisieren und demaskieren, dass Herr Lucke in Deutschland stark betont hat, die AfD sei seriös und halte sich von Rassismus fern. Herr Cameron hat in Deutschland ja keinen Wahlkampf geführt.

  4. Es besteht kein Zwang, sich überhaupt einer Fraktion anzuschließen. Wenn man nicht mit Rassisten in einer Fraktion sitzen möchte, wird man nicht dazu gezwungen. Ansonsten brauche ich die Frage nicht zu beantworten, die Auswahl der Fraktion ist die Verantwortung der AfD-Abgeordneten selbst.

  5. Wenn sich Grüne damals in eine Fraktion mit Rassisten gesetzt hätten, hätte man das kritisieren müssen.

  6. Was an den inkriminierten Äußerungen soll „rassistisch“ sein?

    Ist der Islam eine „Rasse“? Ist die kroatische Staatsangehörigkeit eine „Rasse“?

    Jedes Pseudo-Argument ist den GrünInnen recht, um Andersdenkende in die Ecke zu stellen und mit „Rassismus“-Vorwürfen zu diffamieren.

  7. Die Grünen hatten damals noch ganz andere Mitglieder nicht in derselben Fraktion, sondern in ihrer eigenen Partei. Sie sind ja selbst sehr spät beigetreten, Herr Giegold. Recherchieren Sie mal ein bisschen, wer so alles unter den Gründungsmitgliedern der Grünen war, und es dort zu höheren Weihen brachte. Allerdings könnte das für Sie ein böses Erwachen geben.
    Mit den Separatisten in der EFA haben Sie kein Problem?

  8. Übrigens, wie passt es zum Rassismusvorwurf, dass die bösen Rassisten (meines Wissens einstimmig) einen Muslim zum Fraktionsführer gewählt und einen weiteren als Kommissionspräsidenten vorgeschlagen haben?

  9. Bei Gründung der Grünen waren definitiv Personen und Strömungen dabei, mit denen ich nicht in der selben Partei sein wollte und könnte. Nur ist das mindestens 25 Jahre her und für die Grünen von heute defintiv kein Argument.
    Mit einem völkisch oder rassistisch vorgetragenen Separatismus hätte ich sehr wohl ein Problem. Für diejenigen Kolleg*innen aus der EFA, die sich unserer Fraktion angeschlossen haben, kann davon aber keine Rede sein.

  10. Wer nicht verstanden hat, dass sich Rassismus nicht im streng biologischen Sinn auf Rassen beschränkt, sondern eine Gruppenbezogene Diskriminierung von Menschen aufgrund vorhandener oder auch nicht vorhandener, kulturell konstruierter, Merkmale ist, hat wirklich gar nichts verstanden und will nicht seriös diskutieren. Informieren Sie sich darüber, was Rassismus bedeutet, nicht was Rasse bedeutet. Dann können wir weiter reden.

  11. Mit welchen Figuren die Grünen in Ihrer Gründungsphase zu tun hatten, ist also heute kein Argument? Das ist es, was ich Doppelmoral nenne.

    Was die Rassismus-Debatte angeht: Vielleicht sollten Sie einfach mal meinen letzten richtig Beitrag lesen, bevor Sie mir vorwerfen, ich wollte nicht seriös diskutieren. Ich habe nirgendwo davon gesprochen oder auch nur angedeutet, dass ich Rassismus rein biologisch verstehe. Ich weiß gar nicht, wie Sie darauf kommen; sind Muslime bei Ihnen etwa eine biologische Kategorie?

    Sie werden sicher auch noch einen Grund finden, warum an diesem Vorschlag hier nichts rassistisch oder sonstwie beanstandenswertes ist.
    http://www.tagesspiegel.de/politik/fluechtlinge-gruene-fuer-einsatz-von-afrikanern-als-erntehelfer/10138426.html
    Wenn das von einer anderen Partei gekommen wäre, egal welcher… ich kann mir das Geschrei der üblichen Verdächtigen bei den Grünen lebhaft vorstellen. Damit belasse ich es jetzt, da ich meinerseits den Eindruck habe, dass von Ihrer Seite kein Interesse an einer seriösen Diskussion besteht.

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