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LuxLeaks-Prozess: Haftforderung für Whistleblower widerspricht Gerechtigkeit


LuxLeaks-Prozess: Haftforderung für Whistleblower widerspricht Gerechtigkeit

 

Die Luxemburger Staatsanwaltschaft hat heute am letzten Tag des Prozesses gegen die LuxLeaks-Whistleblower eine 18-monatige Haftstrafe für Antoine Deltour und Raphael Halet gefordert. Für den Journalisten Edouard Perrin forderte die Staatsanwaltschaft eine Geldstrafe. Sven Giegold, Zeuge der Verteidigung und Sprecher von Bündnis90/Die Grünen im Europaparlament kommentiert die Forderung der Ankläger:

 
“Die Forderung der Staatsanwaltschaft widerspricht jedem Gerechtigkeitssinn. Wer die Aufklärer von Unrecht ins Gefängnis stecken will, tritt die Gerechtigkeit mit Füßen. Ich bin schockiert vom Gerechtigkeitsverständnis der Luxemburger Staatsanwaltschaft. Eine Haftstrafe für Deltour und Halet hätte eine fatale Signalwirkung an andere Whistleblower, die im öffentlichen Interesse handeln wollen. Die Aufklärung von Unrecht darf nicht zum persönlichen Risiko werden und schon gar im Gefängnis enden. Wir müssen in ganz Europa den Schutz von Whistleblowern gesetzlich garantieren.”

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