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Allianz für einen französisch-deutschen Neuanfang


Heute haben knapp dreißig Wissenschaftler und Intellektuelle sowie Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kirche, Gewerkschaft und Zivilgesellschaft einen gemeinsamen Aufruf für einen deutsch-französischen Neuanfang veröffentlicht. Die Initiative wurde von MdB Franziska Brantner und Sven Giegold MdEP gemeinsam initiiert.

Dazu sagt der Sprecher der Abgeordneten von Bündnis 90/Die Grünen im Europäischen Parlament, Sven Giegold:

 

“Die deutsch-französischen Beziehungen brauchen einen Neuanfang. Macron hat im französischen Wahlkampf interessante Vorschläge für die Reform der EU und der Eurozone gemacht. Die deutsche Politik darf sie nicht länger ignorieren. Die Bundesregierung muss auf Frankreich zugehen, um Europa zusammenzuhalten. Schon vor der Bundestagswahl muss die große Koalition ihre Blockadehaltung aufgeben. Wir brauchen ein starkes europäisches Investitionsprogramm, das solidarisch finanziert wird.

Das ist auch ein wichtiges Signal an die europakritische Öffentlichkeit in Frankreich. Unsere Allianz zeigt, dass es in Deutschland Unterstützung für eine sozialere und demokratischere EU gibt. Frankreich braucht Reformen, Deutschland und Europa brauchen es auch.“

 

Die Erstunterzeichner sind:

Jörg Asmussen, Hartmut Bäumer, Prof. Dr. Gerhard Bosch, Dr. Franziska Brantner, Prof. Dr. Hauke Brunkhorst, Frank Bsirske, Prof. Dr. Stefan Collignon, Dr. Michael Dauderstädt, Prof. Dr. Sebastian Dullien, Sven Giegold, Prof. Dr. Ulrike Guerot, Prof. Dr. Gustav Horn, Robert von Heusinger, Prof. Dr. Wolfgang Knöbl, Dr. Martin Koopmann, Antje Kunstmann, Prof. Dr., Stephan Lessenich, Prof. Dr. Ulrike Liebert, Dr. Robert Menasse, Robert Misik, Prof. Dr. Armin Nassehi, Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin, Prof. Dr. Claus Offe, Dr. Elisabeth Raiser, Dr. Konrad Raiser, Dr. Angelica Schwall-Düren, Prof. Dr. Gesine Schwan , Prof. Dr. Michael Zürn

 

Der Aufruf kann nun von Bürgerinnen und Bürgern unterschrieben werden:

https://you.wemove.eu/campaigns/bewegung-fuer-europa

2 Kommentare: “Allianz für einen französisch-deutschen Neuanfang

  1. Herr Giegold, Sie plädieren damit für die Fortsetzung der Haftungsunion in die Transferunion. Wollen Sie das wirklich???? Werde Ihnen mit gesonderter mail meine Gegenansicht übersenden.

  2. ALS STUDENT HABE ICH IN DER JUGENDHERBERGE VON METZ ERLEBT: EIN JUNGER FRANZOSE AUF DIE WORTE „HÉ CA VA?“ – NIX CA VA – HIER WIRD DEUTSCH GESPROCHEN! Der Herbergsvater war Zeitgenosse des ersten Weltkriegs, als Metz zum Kaiserreich gehöerte. Allen war klar, dass er scherzte. Aber solche Scherze waren 1952 (nicht überall!) möglich. Deswegen trete ich seither für Völkerverstämdigung (und egen jede Art „Nationalismus“) ein!

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