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Expertenkonsultation: Bruch von EU-Verbraucherschutzrecht bei Finanzdienstleistungen


Trotz Fortschritten bei der Finanzmarktregulierung haben wir regelmäßig Hinweise auf den Bruch von EU-Verbraucherschutzrecht beim Vertrieb von Finanzprodukten. Die negativen Folgen für die Stabilität des Finanzsystems werden bei der Gläubigerhaftung (bail-in) italienischer Banken gerade offensichtlich. Ebenso schwer wiegen die Verluste, die Privatkunden dabei erleiden müssen.

Wir Grüne sind davon überzeugt, dass Finanzmärkte den Verbraucherinnen und Verbrauchern dienen müssen und nicht umgekehrt. Deshalb bitten wir Sie, uns (ggf. anonymisierte) Fälle von Rechtsbrüchen des EU-Verbraucherschutzes bei Finanzdienstleistungen mitzuteilen. Lassen Sie uns ggf. ebenso wissen, welche Möglichkeiten Sie sehen, gegen diese Verstöße juristisch und aufsichtsrechtlich vorzugehen. Wir freuen uns über Ihre konkreten Anmerkungen bis Montag, 1. Mai 2017.

Die Ergebnisse fließen in unsere aktuelle Arbeit im Ausschuss für Wirtschaft und Währung (ECON) des Europaparlaments ein.

Ein Kommentar: “Expertenkonsultation: Bruch von EU-Verbraucherschutzrecht bei Finanzdienstleistungen

  1. Das war zwar alles formell rechtens hat mich aber doch ein Vermögen gekostet. Die Dresdner Bank, bzw. ihre Nachfolgerrin die HVB hat nicht mal Peanuts verdient – 10000 € sind für die ja weniger als Peanuts.
    Ein Dresdner-Bank Mitarbeiterin hat mir die Beteiligung an zwei Fonds angedreht (alles gaaanz sicher) und ich habe jeweils 10000 € investiert. Natürlich war nichts sicher. Bei dem einen Fonds habe ich geklagt und mich dann doch auf einen Vergleich eingelassen – mit mehr als 50% Verlust (Peanuts 🙁 ). Der andere Fonds läuft noch und wird auch Verlust bringen, aber hoffentlich nicht so viel. – Fazit, die müssen nicht mal betrügen und melken die Bürger trotzdem.

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